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Förderkreis Hilfe für strahlen-

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.

geschädigte belorussische Kinder

     
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Aktuelle Informationen          

 

 

 

 

Ivan Nesterov braucht schnelle Hilfe!

 

 

 

 

Der am 19. Januar 2000 geborene Ivan aus Belaja im Oblast Mogilev in Belarus (Weißrussland) benötigt schnelle Hilfe durch eine lebensnotwendige Herzoperation.

Diese ist in Belarus selbst nicht möglich. Die Kosten werden ca. 22.000 € betragen.

Die Eltern arbeiten als Kitaerzieherin bzw. als Gebietsleiter beim Katastrophenschutz und sind finanziell nicht in der Lage, die Kosten für eine Auslandsoperation aufzubringen. Es ist eine rasche finanzielle Hilfe als Voraussetzung für die Operation nötig.

 

 

 

 

 

Wir bitten um Spenden:

Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00, Spendenkonto 165 352 3375 der

Evangelisch - Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick

Kennwort: Tschernobyl. 

Bitte mit voller Absenderangabe unter Verwendungszweck für Zuwendungsbestätigung (früher Spendenbescheinigung).

 

 

Berlin, 17.Oktober 2011

 

 

 

 

 

20 Jahre Belarus-Projekt - Bericht aus der Adlershofer Zeitung im Mai 2011

 

 

 

 

 

1990. Mittel- und Osteuropa waren irgendwie in Auflösung begriffen. Die Mauer war weg, wofür Ronald Reagan gar nicht und Michail Gorbatschow nur begrenzt gesorgt hatten. Feindbilder bröckelten und es würde nicht lange dauern, bis auch die Denkmäler der Paten der Ideologien zerfallen oder abgerissen werden würden. Etliche begaben sich in den Westen, den sie den goldenen nannten, um dort ihr Glück zu suchen. Andere fuhren in den Westen, um von dort mit den abgelegten Automobilen zurückzukehren, um sie den sesshafteren Zeitgenossen zu verhökern, und das einzig Goldene daran war oft der Schein des Penetriermittels, das den Rost dieser Gefährte nur lückenhaft überdeckte. Noch andere kamen aus jenem Westen, um den beinahe Mitbürgern die Funktionsweise der freien Marktwirtschaft am praktischen Beispiel zu zeigen. Die Banane – deren freier Import aus der Karibik von Adenauer noch listig in die Römischen Verträge geschrieben worden war – wurde für viele gar zum Kennzeichen der neu gewonnenen Freiheit.

 

 

 

 

 

In diesem Jahr trafen sich auch mehrere Menschen, kaum eine Handvoll, um sich über Vergangenes zu unterhalten, das auf verhängnisvolle Weise damals – und heute wieder – seine Auswirkungen über weite Landstriche Europas gelegt hatte. Viele hatten es verschwiegen, viele verdrängt und viele vergessen, aber die radioaktive Strahlung aus der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 war damals wie heute vorhanden. Zwar nahm sie im Westen Europas langsam ab, aber der Genuss von Wild und Pilzen war noch tabu. 

 

 

 

 

 

In Polen war dies aber noch wesentlich gegenwärtiger. So kam eine Frau aus Kraków auf die Idee, Kindern aus dem benachbarten Belarus Erholungsaufenthalte in unbelasteter Natur anzubieten. Diese Idee wurde von den GründerInnen des Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder aufgenommen und nach und nach in gemeinschaftlicher Arbeit zwischen Weißrussen, Polen und Deutschen in die Tat umgesetzt...

 

 

 

 

 

Lesen Sie hier den kompletten Bericht im pdf-Format

 

 

Ausstellung 25 Jahre nach Tschernobyl: Menschen-Orte-Solidarität vom 3.-8.April 2011 in Berlin-Treptow-Köpenick

 

 

 

 

 

„Die UNESCO-AG“ der Robert-Jungk-Schule aus Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich diese beeindruckende Ausstellung am 7.4.2011 angesehen und hofft, dass in allen Bundesländern Schüler und Schülerinnen Gelegenheit haben, diese „Dokumentation eines sehr aktuellen Ereignisses“ anzusehen und (daraus) für die Zukunft verantwortungsvoll zu lernen.“

 

 

 

 

 

„Wie ahnungslos war ich damals- danke den Initiatoren.“

„Eine Ausstellung mit unglaublicher Aktualität durch den Unfall in Japan. Hoffentlich bleibt die Wirkung für ein Umdenken der Energieversorgung weltweit erhalten…“

 

 

(Eintragungen aus dem Besucherbuch der Ausstellung in Berlin)

 

 

 

 

 

Die Ausstellung des IBB (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund) ist insbesondere den Menschen gewidmet, die durch die Reaktorkatastrophe gestorben sind oder deren Leben durch die Folgen von Tschernobyl für immer gezeichnet bleibt. Das sind vor allem die über 850.000 Liquidatoren sowie die ca. 350.000 evakuierten Umsiedler. Mit der Ausstellung soll auch ein Beitrag gegen das Verdrängen und Vergessen geleistet werden. Das darf nicht nur auf die wenn auch beispielhafte und anhaltende europäische Solidaritätsbewegung mit den betroffenen Menschen beschränkt bleiben. Die Ausstellung und die im Rahmenprogramm organisierten Veranstaltungen wurden in vielen Gesprächen dazu genutzt über den forcierten Ausstieg aus der Atomenergie und den verstärkten Einsatz alternativer Energien auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Fukushima/Japan neu nachzudenken...

 

 

 

 

 

Lesen Sie hier den kompletten Bericht über die Ausstellung und das Rahmenprogramm im pdf-Format

 

 

Jahresbericht 2011

 

 

 

 

 

Tscherno-Shima und die dauernden Mühen gegen schleichende Krankheiten

 

 

25 Jahre Tschernobyl: Menschen-Orte-Solidarität

 

 

 

 

 

Im Jahr 2011 gab es doppelt Anlass zurückzublicken. Zum einen jährte sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal und zum anderen existiert unser Förderkreis nun seit 20 Jahren. Zur Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl organisierte der Förderkreis in Zusammenarbeit die Ausstellung „25 Jahre Tschernobyl: Menschen-Orte-Solidarität“, die vom IBB in Dortmund gestaltet war und in vielen deutschen Städten gezeigt wurde. Als Schirmherrin wurde die Bezirksbürgermeisterin von Treptow-Köpenick Gabriele Schöttler gewonnen und der Veranstaltungsort war das Schulamt Berlin-Köpenick. Die Ausstellung selbst war beklemmend aktuell, war doch einen Monat vor Beginn in Fukushima eine ebensolche Katastrophe geschehen.

 

 

 

 

Lesen Sie hier den kompletten Jahresbericht im pdf-Format

 

 

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Alle Jahresberichte und weitere Texte und finden Sie hier.


veranstaltungen 

 

 

Der Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder lädt zu einem Benefizkonzert zugunsten seiner Projektarbeit in Belarus (Weißrussland) ein.

 

Die „Jazz`n Oldies“ der Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick unter Leitung von Frau Faatz spielen einen bunten Mix aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz 

 

am Sonnabend, dem 14. Januar 2012 um 16 Uhr 

 

in der Hofkirche Köpenick, Bahnhofstraße 9.

Die im Anschluss erbetenen Spenden werden für Herzoperationen und Erholungsaufenthalte strahlengeschädigter belorussischer Kinder in Polen und für die Behindertenarbeit in Belarus verwendet.

 
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letzte aktualisierung: 29.01.2012

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