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Förderkreis Hilfe für strahlen-

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.

geschädigte belarussische Kinder

     
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Jahresbericht 2018

 

 

   

 

Die Auslandsreisen zum Kennenlernen anderer Religionen und Kulturen (Erholungswochen)
In diesem Jahr erholten sich 25 Kinder, darunter 3 Kinder mit Beeinträchtigungen im Kindererholungsort Rabka. Auch deutsche Mitarbeiter waren eine Woche vor Ort und bastelten mit den Kindern, spielten und unternahmen einen Ausflug.
Wir wünschen uns, dass auch junge Gemeindemitglieder und Freunde diese Erholungswochen zukünftig begleiten.

 

 

   

 

Medizinischer Projektbereich
Während der Erholungswochen wurde in Kraków eine Nachuntersuchung eines am Herzen operierten Kindes durchgeführt.
Wir bemühen uns, die Möglichkeit von medizinischen Untersuchungen und Operationen in Belarus zu klären und hoffen, dass solche auch vor Ort in hoher Qualität durchgeführt werden können.
 

 

   

 

Behindertenarbeit
Die Entwicklung von Leichter Sprache auf Russisch ist gegenwärtig Schwerpunkt des Arbeitsbereiches. Standardisierte Regeln, die z. B. Worte, Zahlen, Sätze und Textstrukturen umfassen, machen mündliche und schriftliche Sprache für Menschen mit Behinderungen gut verständlich. Sie sollen Texte mit wichtigen Informationen für das tägliche Leben verstehen können, um so selbstständig eigene Entscheidungen treffen zu können.
Seit Herbst 2018 werden diese Regeln Fachleuten in Belarus vorgestellt und in der Öffentlichkeit darüber berichtet. Leichte Sprache ist inzwischen Bestandteil des Studiums der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Universität in Minsk.
 

 

   

 

Woher kam das Geld?
Die Arbeit des Förderkreises wird durch zahlreiche Spender, auch viele langjährige Dauerspender, unterstützt. In den Gemeinden Köpenick, Buckow-Müncheberg, Drachten und Halle wurden dafür Sondersammlungen durchgeführt. Weitere Finanzen kommen aus dem Förderprogramm Belarus der Bundesregierung und von „Brot für die Welt“.
Auch Erlöse aus Benefizkonzerten, ausgeführt durch die „Jazz’n‘Oldies“, Frau Yamazaki mit dem Projekt „Kinder helfen Kindern“, dem Streichquartett mit Herrn Geißler, der Gruppe „Querbeet“ und dem „Hofküchenchor“ flossen in die Finanzierung ein.
 

 

   

 

Zum Jahresende übergab Rose Braun ihren Projektbereich „Medizinisches“ an Pia Reichmann und beendete ihre langjährige Arbeit im Förderkreis.

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Unterstützern unserer Projekte und hoffen auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Köpenick.
 

 

Kathrin Ulbrich

 

 

 

 

Alle Jahresberichte und weitere Texte und finden Sie hier.

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Leider ist der FSK auch noch 30 Jahre nach der Tschernobylkatastrophe notwendig  

 

   

Fragen haben Bedeutung um die Notwendigkeit von Antworten zu erkennen. Mitunter werden wir zur Notwendigkeit der Weiterführung unserer Projektarbeit befragt. Hier einige Fakten, die dagegen sprechen die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu einem "musealen Ereignis" zu machen, wie es der belarussische Präsident Alexander Lukashenka nannte.

Die letzten Studien des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) von 2016 bzw.2011 weisen mittels vieler Untersuchungsergebnisse folgendes nach:

 

 

   

 

Neben der Zunahme von Schilddrüsenkrebs, Hirntumoren und Leukämien bei Kindern in Belarus kommt es auch zu signifikanten Anstiegen anderer Krebsarten (z.B. Haut, Nieren, Darm, Knochenmark, Brust).  

 

   

 

„Es findet sich zudem ein deutlicher Anstieg von Nichtkrebserkrankungen.“ Dieser Anstieg ist sogar höher als der von Krebserkrankungen. Dazu gehören Herzinfarkte, Schlaganfälle, „Veränderungen der Blutzellen mit daraus resultierender Abwehrschwäche sowie Lungenerkrankungen.“ Bei Kindern und Jugendlichen ist eine Zunahme von Diabetes I zu verzeichnen.  

 

   

 

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Gefahr von kurzwelliger Niedrigstrahlung völlig unterschätzt wurde. Durch ihren verheerenden Einfluss stellen sich erbgutschädigende Effekte ein wie organische Fehlbildungen, auch Herzfehlbildungen, genetische Veränderungen, Tot- und Fehlgeburten, ein weiteres Problem ist ein verschobenes Geschlechterverhältnis zu Ungunsten der Mädchen, da „weibliche Embryos sehr strahlenempfindlich sind.“  

 

   

 

Am stärksten betroffen ist die Zahl der ca. 830.000 Liquidatoren und ihrer Kinder.
Inzwischen ist die Generation der im Katastrophenjahr 1986 Geborenen im zeugungs- und gebärfähigen Alter und gibt das gesundheitliche Risiko als „Erbe“ weiter. Angesichts der langen Halbwertzeiten (z.B. Plutonium 24.000 Jahre) rechnet die Wissenschaft mit Beeinträchtigungen von weiteren 10 Generationen.
 

 

   

 

Warum ist dies so wenig publik gemacht? Die dafür zuständige Weltgesundheitsorganisation (WHO) der UN ist durch sogenannte Knebelverträge an die Geldgeber, im hohen Maße ist das die Internationale Atomenergiebehörde IAEO, eine Lobbyorganisation der Atomindustrie, gebunden. Sie darf nichts ohne deren Zustimmung veröffentlichen. Dadurch wird nicht nur die Veröffentlichung der Erkrankungsraten unterdrückt sondern z. B. auch die Suizidzahlen, die sich auch aus den Tschernobylfolgen ergeben.  

 

Rose Braun (wörtliche Zitate des IPPNW sind kursiv gehalten)

 
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Bundesverdienstkreuz für Rose und Joachim Braun  

 

   

 

Für ihre langjährige und prägende, ehrenamtliche Mitgestaltung der Aktivitäten unseres Förderkreises verlieh Bundespräsident Gauck den Eheleuten Rose und Joachim Braun im Juli 2015 das Bundesverdienstkreuz.

Überreicht wurden den Beiden die hohen staatlichen Ehrungen durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, am 19. Oktober 2015 in dessen Amtszimmer im Berliner Roten Rathaus.
 

 

   

 

Michael Müller hob in seiner kurzen Rede unmittelbar vor Überreichung der Orden seine Anerkennung und Bewunderung für das respektvolle und partnerschaftliche Engagement der beiden Geehrten in der Zusammenarbeit mit polnischen und belarussischen Akteuren hervor.

Mit ihren Dankesworten wies Rose Braun einerseits auf die historische Dimension der langjährigen Kontakte zwischen Einzelpersonen und Organisationen in Belarus, Polen und Deutschland hin. Darüber hinaus richtet sich die mit den Orden verbundene Anerkennung ihren Worten nach auch an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer sowie an alle Mitarbeitenden des Förderkreises.

Auf Wunsch von Rose und Joachim Braun nahmen mehrere Mitarbeiter des Förderkreises sowie einige Vertreter der Evang.-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick und Familienmitglieder an der Ehrung teil.
 

 

   

 

 

 

   

 

Hier finden Sie weitere Bilder von der Verleihung

 
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Grußkarten jetzt erhältlich  

 

   

Eine neue Idee bewegt uns gerade: Reintraud Schunn, Ärztin in Sindelfingen und leidenschaftliche Malerin gestaltet Grußkarten mit Motiven ihrer Bilder, die auch auf www.reintraud-schunn.de zu sehen sind. Das Motiv "Explosiv" kann als Klapp-Karte im Format A6 beim Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belarussische Kinder bestellt werden. Bitte haben Sie ein wenig Geduld, die Karten werden losweise bestellt, sobald ausreichend Interessenten vorhanden sind.

Bitte schreiben Sie an:  info[at]belarus-projekt.org

 
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veranstaltungen 

 

 

Benefizkonzert

 

 

 

 

 

„Kammermusik zur Kaffeezeit“ mit dem Streichquintett C-Dur von Franz Schubert

 
     
  Der Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belarussische Kinder begrüßt zum wiederholten Mal das Streicherensemble um Ludwig Geissler zu einem Benefizkonzert.
Am 13.04.2019 um 15:00 Uhr erklingt in der Hofkirche Berlin-Köpenick, Bahnhofstraße 9, 12555 Berlin „Kammermusik zur Kaffeezeit“ mit dem Streichquintett C-Dur von Franz Schubert.
 

 

 

 

 

Wir Mitglieder des Förderkreises freuen uns mit unseren Gästen auf Musiker der Komischen Oper Berlin und des Konzerthaus-Orchesters Berlin, die uns nun schon seit vielen Jahren mit Musik aus der Welt der Klassik bezaubern und dabei gleichzeitig unser Projekt unterstützen. Im Anschluss an das Konzert besteht bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zum „Ausklingen“-lassen des Nachmittags.
 

Der Eintritt ist frei, zur Unterstützung seiner Arbeit erbittet der Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belarussische Kinder am Ausgang eine Spende.

 
     
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letzte aktualisierung:

16.03.2019 Sie finden uns auch unter www.spendenportal.de

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