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Förderkreis Hilfe für strahlen-

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.

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2015 -  Auch in diesem Jahr heißt es wieder Rückschau halten auf die gemeinsame Arbeit des Förderkreises (FSK). Die letzten zwölf Monate waren gekennzeichnet durch viele Ereignisse, die durch ihre Präsenz in den Medien die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich zogen. Es war nicht einfach, in Anbetracht der Situation der Flüchtlinge in unserem Land, die mittlerweile bis in unseren Alltag sichtbar wird, den Fokus auf unser Projekt zu erhalten, Menschen für die Unterstützung unserer Arbeit zu gewinnen und gemeinsam die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Rückblickend können wir jedoch nicht ohne Stolz feststellen, dass wir das Projekt auch unter diesen schwierigen Bedingungen weiter voran gebracht haben...

Lesen Sie hier den kompletten Jahresbericht im pdf-Format

 

 

 

 

 

2014 - Auch in diesem Jahr heißt es wieder Rückschau halten auf die gemeinsame Arbeit des Förderkreises (FSK). Zwölf ereignisreiche Monate liegen hinter uns. Monate, die viel Kraft und Geduld kosteten, um die gemeinsamen Aufgaben voranzubringen. Aber auch Monate, in denen wir Bestätigung und Dankbarkeit erfuhren. Dies motivierte uns auch in schwierigen Situationen des Alltags, nicht nachzulassen und weiterzumachen.
Wir danken auch in diesem Jahr wieder allen, die uns auf unserem Weg begleitet und unsere Arbeit unterstützt haben. Der Jahresbericht 2014 ist eine Rückschau und bietet bei aller gebotenen Bescheidenheit Anlass, erfreut zu sein...

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Weitere Jahresberichte zum Downloaden im pdf-Format:

 

 

 

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Aktuelle Informationen

 

 

 

 

Swetlana Alexijewitsch, belarussische Literaturnobelpreisträgerin 2015: Kinder berichten (aus "Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft")  

 

   

1. Kind: Ich möchte erzählen, wie meine Oma sich von unserem Haus verabschiedet hat. Sie bat meinen Papa, einen Sack Weizen aus der Kammer zu holen, und hat den Weizen im Garten ausgestreut. „Für die Vögel, die Geschöpfe Gottes.“
Dann hat sie die Eier in ein Sieb gesammelt und in den Hof geschüttet. „Für unseren Kater und unseren Hund.“ Dann hat sie Speck zurechtgeschnitten. „Auch für sie“. Sie hat den Samen aus all ihren kleinen Beutelchen geschüttet: Mohrrüben, Gurken, Perlzwiebeln…Verschiedene Blumensamen….
 

Swetlana Alexijewitsch 2013

   

Foto von Elke Wetzig - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

Sie hat alles im Garten ausgestreut. „Sollen sie in der Erde leben.“ Und dann hat sie sich vor dem Haus verneigt… Vor dem Schuppen… Sie ist um jeden Apfelbaum herumgegangen und hat sich vor ihm verneigt…  

 

   

 

2. Kind: Wir haben meinen Hamster zu Hause gelassen. Eingesperrt. Einen kleinen weißen. Wir haben ihm für 2 Tage Futter hingestellt – und sind für immer gegangen.  

 

   

 

3. Kind: Früher habe ich gedacht, dass ich nie sterben werde. Jetzt weiß ich, dass ich sterben werde. Im Krankenhaus hat neben mir ein Junge gelegen… Wadik Korinkow… Er hat immer Vögel für mich gezeichnet. Und Häuser. Er ist gestorben. Sterben ist nicht schlimm… Du schläfst ganz, ganz lange. Du wachst nie mehr auf… Ich habe geträumt,  dass ich gestorben bin. Ich hörte meine Mama weinen, da bin ich aufgewacht…  

 

   

 

4. Kind: Ich bin 12 Jahre alt, ich bin Invalide. Mir und meinem Opa bringt der Postbote die Rente ins Haus. Seit die Mädchen in meiner Klasse wissen, dass ich Blutkrebs habe, haben sie Angst, neben mir zu sitzen… Mich anzufassen…
Die Ärzte haben gesagt, dass ich krank geworden bin, weil mein Papa in Tschernobyl gearbeitet hat. Ich bin erst danach geboren worden. Ich habe meinen Papa lieb.
 

 

aus: Swetlana Alexijewitsch: Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft

© 1997 Berlin Verlag in der Piper Verlag GmbH, Berlin

 
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Seminar in Minsk: Integration behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.  

 

 

 

Im Rahmen unserer Projektarbeit der Behindertenhilfe Osteuropa besuchten Benjamin Braun und Vera Radtke gemeinsam mit Annerose Brouwer, einer Kollegin aus der Hamburger Szene der Behindertenhilfe unsere Partner von BelAPDIMi in Minsk und gestalteten dort ein Seminar zum Thema:

Integration behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

 

 

   

 

Wir trafen 15 Teilnehmer aus verschiedenen Berufskreisen (u.a. Vertreter der Arbeitsagentur, des Sozialministeriums, aus Werkstufen von Schulen, aus Territorialzentren).

Die Seminarteilnehmer zeigten großes Interesse an verschiedenen Trainingsmöglichkeiten wie sie in Deutschland angeboten und entwickelt werden (Hamburger Arbeitsassistenz, Sozialraumentwicklung, ausgelagerte Beschäftigungsplätze in Werkstätten für behinderte Menschen) und Prüfinstrumenten zur Erfassung der Eignung behinderter Menschen für die Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt.

 

 

   

 

In BELARUS gibt es keine WfbM wie in Deutschland.

Nach der Schulbildung ist für die meisten Menschen mit Behinderung oft Schluss mit weiterer Förderung und beruflicher Bildung oder gar Integration.

In der Minsker Region werden für Menschen mit Behinderung verschiedene Beschäftigungsangebote ohne produktiven Zusammenhang in wenigen staatlichen Territorialzentren  gestaltet, darüber hinaus haben sich Angehörigeninitiativen wie unser Partner BelAPDIMi selbst um die Entwicklung von Beschäftigungsmöglichkeiten und auch Arbeitsangebote in kleinen Firmen bemüht, die vom Statt nur zeitlich begrenzt gefördert werden.

 

 

   

 

In verschiedenen Vorträgen, Impulsreferaten erfuhren die Teilnehmer die historische und aktuelle Situation der Integrationsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in Deutschland und konnten einige Prinzipien und Ansätze in Selbsterfahrungsübungen und Diskussion auf ihre Sinnhaftigkeit und Übersetzungsmöglichkeiten in die eigenen Arbeitswelten hin überprüfen.

 

 

   

 

Die Seminarteilnehmer nahmen alle Informationen offen und konstruktiv auf.

Insgesamt waren alle mit den Inhalten und der Gestaltung der  Tage vom 28.02.03.03.13 sehr zufrieden und nahmen viele neue Erkenntnisse mit in ihre Arbeitsfelder.

Untergebracht waren wir in einem Seminarzentrum der CARITAS mit der besten Bewirtung und Versorgung, die wir uns hätten wünschen können.

 

 

   

 

Zu guter Letzt hatten wir tatsächlich auch noch etwas Zeit, uns die Stadt anzusehen und ein klein wenig in die Kunst- und Kulturszene einzutauchen.

Von unserem Projektpartner BelAPDIMi, vertreten durch Aljona fühlten wir uns aller bestens empfangen und begleitet.

 

 

Vera Radtke

 
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letzte aktualisierung:

16.12.2017 Sie finden uns auch unter www.spendenportal.de

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