Förderkreis
HILFE FÜR STRAHLENGESCHÄDIGTE BELORUSSISCHE KINDER

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick,
vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e.V.

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Dreierpartnerschaft   Belarus - Polen - Deutschland

 
     

 

 
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Seit 1990 wird eine Idee zur Tat. Damals war der Schrecken, den die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) 1986 noch Jahrzehnte für Menschen bringen wird, schon kaum noch im öffentlichen Blickfeld. Aus dem polnischen Kraków kam der Gedanke, strahlengeschädigten Kindern aus Belarus (Weißrussland) zu helfen, auch um den Betroffenen zu signalisieren, dass sie nicht vergessen sind. Diese Idee kam in Berlin an. In den drei genannten Ländern engagierten sich von nun an Menschen, die in partnerschaftlicher Kooperation Direkthilfe und Hilfe zur Selbsthilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder aus sozial schwachen Familien organisieren.

Tatsache ist, dass besonders die Kinder in Belarus, wo 1986 nach der Katastrophe ca. 70% des radioaktiven Fallouts niedergingen, unter den extrem verschlechterten Lebensbedingungen zu leiden haben. Die medizinischen Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie von Krankheiten, die direkt durch die Strahlenemission hervorgerufen wurden und werden, sind unzureichend. Außerdem verlaufen auch "normale" Krankheiten, bedingt durch das stark geschwächte Immunsystem, viel unberechenbarer und gefährlicher.

Der Nahrungsmittelbedarf wird in Belarus fast vollständig aus eigener, belasteter Produktion gedeckt. Nach Meinung anerkannter Wissenschaftler ist eine entscheidende Verringerung des Kontaminierungsgrades von Wasser, Boden und Luft in den nächsten Jahrzehnten nicht zu erwarten. Schätzungen gehen davon aus, dass bis heute ca. 65 Mio. Bewohner der am meisten betroffenen Gebiete in der Ukraine, in Belarus und Russland, beträchtliche Strahlenmengen absorbierten. 

 
       
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Erholungsmöglichkeiten im Land können den Menschen kaum angeboten werden, Auslandsaufenthalte sind den meisten Menschen aus finanziellen Gründen unmöglich.

Hier kann das Infoblatt des Förderkreises im pdf-Format heruntergeladen werden 

(Stand Juni 2005).

 
         
© 2003-2006  

letzte aktualisierung 27.10.07

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