Förderkreis
HILFE FÜR STRAHLENGESCHÄDIGTE BELORUSSISCHE KINDER

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick,
vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e.V.

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Seit 1991 wurde etwa 450 Kindern aus sozial schwachen Familien des Mogilever Gebietes zunächst in den polnischen Beskiden (Wisła und Krynica), seit 1998 im zwischen Kraków und Zakopane gelegenen Kinderkurort Rabka eine mehrwöchige Erholungsmöglichkeit geboten.
Durch den Aufenthalt der Kinder in sauberer Umwelt und durch den Verzehr unverstrahlter Nahrung besteht die von Ärzten bestätigte Möglichkeit einer Stabilisierung bereits geschwächter Körperfunktionen.
 
Eindrücke von den Erholungswochen 2007

Die diesjährigen Erholungswochen liegen auch wieder hinter uns und an dieser Stelle möchte ich stellvertretend für alle Helfer und dabei gewesenen ein paar Eindrücke wiedergeben.Im letzten Sommer, in der Zeit vom 15.06. – 8.07.2007, kamen 24 Kinder in den polnischen Kinderkurort Rabka zur Erholung. Sie wurden begleitet von vier Betreuern, unter den Kindern waren auch vier behinderte Kinder und drei operierte Herzkinder. 
 
 
       
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      Die behinderten Kinder und ein Herzkind kamen in Begleitung ihrer Mütter mit. Es ist zum Bestandteil der Erholungswochen geworden, behinderte Kinder zu diesen Fahrten mit zu integrieren. Für sie bedeutet ein solcher Urlaub noch viel mehr als wir uns hier in Deutschland vorstellen können. Die Ausgrenzung von Kindern mit Behinderung steht leider noch immer an der Tagesordnung in Belarus. Viele von ihnen, aber auch die gesunden Kinder erleben während dieser Zeit ein bewusstes Miteinander. Wie positiv diese Erfahrungen sind, zeigen die Eindrücke von allen Seiten.

 

 
     

Während dieser Zeit haben unsere polnischen Geschwister verschiedene Aktivitäten mit den Kindern geplant. So gab es einige Wanderungen in die nähere Umgebung von Rabka, der Ort liegt in den Beskiden, unweit der Hohen Tatra. Bekannt ist an dieser Stelle Zakopane, das nur etwa 60 km entfernt liegt. Auch dort führte ein Ausflug hin. Nicht nur im Winter ein bekannter Ort, nein auch die schneefreie Zeit hält einiges für einen Besuch bereit. So waren die Kinder ganz begeistert von der Seilbahn und der Sommerrodelbahn. Ein weiterer Ausflug führte die Kinder nach Krakow und in den dort nah gelegenen Aquapark. Eine Floßfahrt auf dem Dunajez rundete die Ausflüge ab. Die Fahrt führt über 13 km an der slowakischen Grenze entlang.

 
     

   

Die letzte Woche wurde von einer deutschen Gruppe des Förderkreises gestaltet. Wir reisten zu sechst an, darunter auch wieder unsere liebe Schwester Orfa, sie fährt seit 1994 mit und man darf nicht vergessen, mit nunmehr 76 Jahren sicher nicht ganz leicht. Sie hilft mit ihren sprachlichen Kenntnissen aus und manches aneinander vorbeireden konnte vermieden werden. Weiter waren mit dabei: Achim Braun, zwei Schüler der Merian – Gesamtschule Köpenick, Anna und Mirjam Fabian, eine Erzieherin der Friedrichshagener Ahorn – Schule, Birgit Schneider, sowie ich, Thomas Goerzen. In dieser Woche hatten wir sehr viel vor. Jeder Tag war gefüllt mit den verschiedensten Bastelarbeiten.
 
   

Jedes Kind fertigte von sich eine Gipsmaske an, die auch von jedem individuell gestaltet wurde. Das Malen mit heißen Wachsfarben, Encaustic, begeisterte ebenfalls alle. Kleine Mosaikbilder wurden auf Stein geklebt, aus Speckstein wurden Anhänger für Halsketten angefertigt. Handpuppen aus Filzwolle waren auch für die meisten ein Muss. Bei allen Arbeiten war auch hier Integration mit allen angesagt. Trotz mancher sprachlichen Barrieren lernten wir uns immer besser kennen, hatten Spaß miteinander, alberten richtig herum. Integration bedeutet auch das Mitnehmen der Betreuer und Mütter. Auch für sie waren die Bastelarbeiten eine ganz besondere Abwechslung und manche war über ihre Kreativität begeistert. So war es nicht immer leicht ein Ende zu finden.

 
     


Die gemeinsame Zeit ging zu schnell vorbei. Ein Abschlussabend mit gemeinsamen Singen und einem schönen Programm beendete diese Zeit.
Für alle eine unvergessliche Zeit. Wir wissen das wir weitermachen werden, um den Kinder dort in Mogilev das Zeichen zu geben, sie sind nicht vergessen.
Wir sagen allen Helfern und Beteiligten ein großes Dankeschön

 

 

Thomas Goerzen, verantwortlich im Förderkreis für die Organisation der Erholungswochen

 

 

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letzte aktualisierung 27.10.07

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