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Förderkreis Hilfe für strahlen-

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.

geschädigte belorussische Kinder

     
über uns aktuelles medizinisches

ERHOLUNG

FÜR KINDER
menschen mit behinderungen partner &
förderer
   
erholung

 

Erholungswochen für Kinder in Rabka / Polen

 

  • nach Tschernobyl-Katastrophe 1986 sind viele belorussischen Gebiete radioaktiv verseucht

  • Anstieg der Erkrankungen belorussischer Kinder und veränderte Krankheitsbilder

  • seit 1991 Erholungsaufenthalte für belorussische Kinder aus sozial schwachen Familien in polnischen Beskiden

  • seit 1998 Beteiligung von Kindern mit Behinderungen

  • Gründe für Aufenthalt in Polen im Vergleich zu Westeuropa:
    - kürzere Reisewege
    - bessere sprachliche Verständigung vor Ort
    - geringere Kosten für Aufenthalt und Verpflegung bei sehr gutem Standard

 

 

 

 

 

Eindrücke von den Erholungswochen 2011

 

 

Kultureller Austausch in Polen

 

 

 

 

Im Juni lädt die  polnische Baptistengemeinde aus Rabka, dem größten Kinder-Kurort Polens, seit 19 Jahren belorussische Kinder aus dem Gebiet Mogilev für drei Wochen zum Kennenlernen kultureller und religiöser Traditionen ein. In der dritten Woche fahren regelmäßig auch Baptisten aus Köpenick dorthin. Diesmal waren zwei Konfirmandinnen einer evangelischen Gemeinde mit dabei. Hier sind ein paar Berichte über diese Tage.

 

 

 

 

Rose Braun:  In diesem Jahr waren 24 Kinder dabei, drei von ihnen mit Behinderungen und deren Mütter. Außerdem waren noch zwei „Herzkinder“ da, die gleichzeitig zur Nachuntersuchung nach Kraków gingen, eines war mit seiner Mutter angereist. Schließlich gab es vier belorussische Betreuerinnen – von denen eine auch übersetzte und ein Betreuer. Hinzu kommen die beiden polnischen OrganisatorInnen, die zeitweilig dabei waren. 

 

 

 

 

Thomas Müller-Burdack: Wir sitzen im Autozug und warten auf die Abfahrt. Uns hat besonders die Teilnahme von Pia und Kristin gefallen. Es ist so wichtig, dass junge Leute mit dabei sind und sich für diese Arbeit Interessieren. Sie waren begeistert dabei und wollen wieder mitfahren im nächsten Jahr. 

 

 

 

 

Kathrin Ulbricht: Am stärksten hat mich das Kennenlernen eines Jungen von 13 Jahren mit Bewegungsstörungen wegen einer frühkindlichen Hirnschädigung (infantile Zerebralparese) beeindruckt. Er nimmt seine motorischen Schwierigkeiten mit großer Stärke und Reife an. Er versucht seine Mutter zu unterstützen, trotzdem die Schwierigkeiten für beide in Belarus groß sind. Traurig waren die Berichte über die Situation für körperlich und geistig behinderte Menschen in Belarus. Was für uns selbstverständliche Betreuungsmaßnahmen sind, ist dort nicht möglich.

 

 

 

 

Achim Braun: Ich habe mehr Querschnittsaufgaben wahrgenommen, z. B. die finanziellen Mittel übergeben, abrechnen, sowie Absprache über Preise und Verwendungen zu führen. Wir sprechen auch immer über die geplanten Ausflüge und Events, die im Rahmen unseres Budgets möglich sind. In den Abrechnungen spüren wir immer ein gegenseitiges Vertrauen betreffs der anvertrauten Spenden. Noch nie hatten wir den Eindruck, dass mit den Spenden unsachgemäß umgegangen wurde. Bei den vielen Bastelarbeiten sowie bei Sport und Spiel war ich wie jedes Kind ein ganz normaler Teilnehmer ohne spezielle Aufgabe.

 

Zusammengestellt von Diethelm Dahms
 

 

 
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letzte aktualisierung: 30.01.2012

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