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Förderkreis Hilfe für strahlen-

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.

geschädigte belarussische Kinder

     
über uns aktuelles medizinisches

ERHOLUNG

FÜR KINDER

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förderer
   
erholung

 

Erholungswochen für Kinder in Rabka / Polen

 

  • nach Tschernobyl-Katastrophe 1986 sind viele belarussischen Gebiete radioaktiv verseucht

  • Anstieg der Erkrankungen belarussischer Kinder und veränderte Krankheitsbilder

  • seit 1991 Erholungsaufenthalte für belarussische Kinder aus sozial schwachen Familien in polnischen Beskiden

  • seit 1998 Beteiligung von Kindern mit Behinderungen

  • Gründe für Aufenthalt in Polen im Vergleich zu Westeuropa:
    - kürzere Reisewege
    - bessere sprachliche Verständigung vor Ort
    - geringere Kosten für Aufenthalt und Verpflegung bei sehr gutem Standard

 

 

Rabka 2018- ein „Erholungsevent“

 

 

 

 

 

Als der Bus aus Mogiljev/Belarus am 04.Juni früh um 06:00 Uhr in Rabka/Polen eintraf hatten die Kinder ca. 20 Std. anstrengende Busfahrt hinter sich, aber fast vier Wochen Ferien vor sich. Mogiljev liegt im Osten von Belarus. 1986 wurde das Gebiet durch das Reaktorunglück in Tschernobyl kontaminiert und dort erfolgte keine Umsiedlung der Menschen. Die Krebsrate und andere Folgekrankheiten sind auch heute hoch, denn die Böden, Obstbäume und Tiere sind belastet. Deswegen ist es so wichtig, dass Kinder einmal raus kommen und gute Luft atmen, unbelastete Lebensmittel erhalten und sich erholen können.

 

 

 

 

Es fahren die Kinder, deren Familien keine Chance auf Urlaub haben. Gemeindemitgliedschaft ist keine Voraussetzung. Geschwister vor Ort kümmern sich rührend um die Kinder und deren Begleiter. So wurde Krakόw besucht, Ausflüge in die Umgebung gemacht, Museen besichtigt usw. Wir Köpenicker kamen am 23.06 mit vollgepackten Autos an. Birgit, unser kreatives Genie, sammelt ein ganzes Jahr einen großen Sack Ideen und schaut nach preiswerten Bastelutensilien. Denn die Kinder sollen sich ihre Geschenke durch eigene Aktivität „erwerben“.. Bibelarbeiten verantworten die belarussischen Mitarbeiter.

 

 

 

 

 

Auch diesmal setzten wir uns an einem Abend mit den Mitarbeitern und den Müttern zusammen. Es ist wichtig, dass sie sich aussprechen können. Sie erzählen über ihre Lebensumstände sehr offen. Zwei Mütter waren dabei mit „Herzkindern“. Eine Nachuntersuchung war nötig. Dafür ist noch immer die unermüdliche Elzbieta Kowalczyk zuständig. Mit Dasha, Stash und Daryna konnten sich auch drei Kinder mit Behinderung erholen. Es ist immer sehr schwer, wenn der Bus vorfährt und Abschied genommen wird.

 

 

 

 

 

Susanne Völker

 
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Erholungsaufenthalte belarussischer Kinder in Rabka/Polen im Juni 2017

 

 

 

 

Schon zwanzigmal, also wirklich seit 20 Jahren, war ich bei den Erholungswochen in Rabka dabei. Nun frage ich mich schon, hm was gibt es da noch zu berichten?
Und doch gibt es immer wieder Neues.
Es fängt schon bei ganz einfachen Dingen an. Für viele von uns bedeutet es zum Beispiel, die Entwicklung unseres Nachbarn Polen zu erleben. Straßen, Städte, Orte. Gerade, weil wir immer (fast) dieselbe Route benutzen, fällt jede Veränderung auf. Dabei war so vieles konstant. All die Jahre lang sind wir z. B. vor Schäden bewahrt geblieben. Nie gab es Zwischenfälle. Viele Jahre machten wir auf der Hinfahrt in Krakau halt und machten eine längere Pause vor dem letzten Stück. Unsere Autos waren voll beladen und wir fanden sie immer wieder unversehrt vor. Es gibt genug festsitzende Vorurteile zu Polen.

 

 

 

 

Doch natürlich sind es im Besonderen die Mitreisenden, die Kinder, Mütter und Betreuer, welche uns immer neue Erlebnisse und Begegnungen schenken. Persönlich freute ich mich dieses Mal besonders über Pia.(Foto links) Sie fuhr von unserer Seite aus das zweite Mal mit. 2012 war sie noch Schülerin, aber heute ist sie Studentin für das Lehramt an der Grundschule, Sonderpädagogik. Bereits während der Fahrt erklärte uns Pia ihren Wunsch, bei uns im Förderkreis fest mitarbeiten zu wollen. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Gerade sie wurde dann eine ganz wichtige Bezugsperson für die Kinder uns sie wurde sofort in die Herzen vieler aufgenommen.

 

 

 

 

Auch gab es eine junge Frau namens Natascha, von der ich erzählen möchte. Sie ist die Tochter von Sascha Tkatschuk. Sascha war viele Jahre Betreuer und auch Koordinator der Erholungswochen von belarussischer Seite aus. Bei unserem ersten Besuch in Mogilev 1995 sangen uns seine beiden kleinen Töchter ein Lied zur Begrüßung vor. Es gibt sogar noch ein Bild davon. Heute ist die jüngere Tochter 27 Jahre alt und kam aus Moskau nach Berlin und wir nahmen sie mit nach Rabka. In Moskau unterrichtet sie an einer Schule im Fach Englisch. Somit konnten sich unsere zwei jungen Mitfahrerinnen auch gut verständigen und eine weitere Brücke sprachlich zu den Kindern und uns bauen.

 

 

 

 

Wir konnten wieder erfahren, wie wichtig die Arbeit des Förderkreises ist. Auch 31 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl ist Hilfe notwendig. Wir sollen im Namen aller Dankeschön sagen. Es sind unvergessliche Eindrücke, die bleiben. Diese Kinder und ihre zum Teil auch mitreisenden Mütter erholen sich deutlich in diesen Wochen mit gesundem Essen und guter Luft und ohne Sorgen.

Verknüpft war damit auch der Wunsch und die Hoffnung auf eine Weiterführung des Projektes, mit neuem Schwung(tuch).
Wir wollen unsere Kraft dafür einsetzen, für ein Rabka 2018

 

 


 

 

 

Thomas Müller Burdack

 
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Vom „Herzkind“ zum Erholungswochen-Begleiter

 
     
„Dima arbeitet als Elektriker in einer Möbelfabrik, die für IKEA produziert. Er singt im Gemeindechor und spielt Gitarre. Im Mai 2014 wird er 23 Jahre alt. Er freut sich sehr, als Begleiter (zu den Erholungswochen) mit nach Rabka zu fahren. Seine Aufgaben in Rabka sind Morgengymnastik, Singen und Bibelunterricht (zusammen mit Mascha)“.

Diese Information bekamen wir vor einigen Tagen von Tatjana Sedina, der langjährigen belarussischen Leiterin der „Auslandsreisen zum Kennenlernen anderer Religionen und Kulturen“ (offizielle Bezeichnung der Erholungswochen für belarussische Kinder in Polen).

 
     

 Das Besondere daran ist, dass Dima (Dmitri Koshevnikov) das 1. belarussische Kind von 50 weiteren war, das mit Hilfe Eurer/Ihrer Spenden in der polnischen Universitätskinderklinik in Kraków erfolgreich an einer Herzfehlbildung operiert wurde. (Bild links – Dima 1997 nach der Herzoperation).
Er konnte leben und heranwachsen. Und dies in einer Familie mit 6 Söhnen, deren Mutter kurz nach seiner Operation an Krebs starb. Nachdem der Vater wieder geheiratet hatte und zwei weitere Geschwister geboren wurden, starb er selbst an Krebs und die Mutter versorgt nun die Familie allein.

 
     
Vor 10 Jahren war Dima eines von 28 Erholungswochenkindern im polnischen Kinderkurort Rabka Zdroj, die sich dort ebenfalls mit dem Geld gebefreudiger Spender für 25 Tage in sauberer Luft, bei unverstrahlter Nahrung, liebevoller und kreativer Betreuung und bei Bedarf vorhandener medizinisch-therapeutischer Versorgung erholen konnten. Diesen Bereich unserer Förderkreisarbeit gibt es seit 23 Jahren. Von Ärzten wird immer wieder die stabilisierende und anhaltende Wirkung dieser Aufenthalte auf die Kinder hervorgehoben. (Bild links - Dima im Vordergrund 2004 in Rabka vor Heim „Stella“)  
     
  Die diesjährige Aufgabe (siehe oben) wird ihn fordern. Die Erholungswochen 2014 finden vom 7.-30. Juni in Rabka statt. Unsere deutsche Gruppe wird dort vom 14.-21. Juni mit Kindern und BetreuerInnen zusammenleben und ist wie stets gespannt auf gemeinsames kreatives Tun, Singen, Wandern und die im Tagesablauf enthaltenen geistlichen Impulse.
Nicht ganz nebenbei heißt das, wir sind auch 2014 dankbar für Spenden.!!!
 
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letzte aktualisierung:

24.08.2018 Sie finden uns auch unter www.spendenportal.de

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