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Förderkreis Hilfe für strahlen-

in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.

geschädigte belarussische Kinder

     
über uns aktuelles medizinisches

ERHOLUNG

FÜR KINDER

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Erholungswochen für Kinder in Rabka / Polen

 

  • nach Tschernobyl-Katastrophe 1986 sind viele belarussischen Gebiete radioaktiv verseucht

  • Anstieg der Erkrankungen belarussischer Kinder und veränderte Krankheitsbilder

  • seit 1991 Erholungsaufenthalte für belarussische Kinder aus sozial schwachen Familien in polnischen Beskiden

  • seit 1998 Beteiligung von Kindern mit Behinderungen

  • Gründe für Aufenthalt in Polen im Vergleich zu Westeuropa:
    - kürzere Reisewege
    - bessere sprachliche Verständigung vor Ort
    - geringere Kosten für Aufenthalt und Verpflegung bei sehr gutem Standard

 

 

Erholungsaufenthalte belarussischer Kinder in Rabka/Polen im Juni 2017

 

 

 

 

Schon zwanzigmal, also wirklich seit 20 Jahren, war ich bei den Erholungswochen in Rabka dabei. Nun frage ich mich schon, hm was gibt es da noch zu berichten?
Und doch gibt es immer wieder Neues.
Es fängt schon bei ganz einfachen Dingen an. Für viele von uns bedeutet es zum Beispiel, die Entwicklung unseres Nachbarn Polen zu erleben. Straßen, Städte, Orte. Gerade, weil wir immer (fast) dieselbe Route benutzen, fällt jede Veränderung auf. Dabei war so vieles konstant. All die Jahre lang sind wir z. B. vor Schäden bewahrt geblieben. Nie gab es Zwischenfälle. Viele Jahre machten wir auf der Hinfahrt in Krakau halt und machten eine längere Pause vor dem letzten Stück. Unsere Autos waren voll beladen und wir fanden sie immer wieder unversehrt vor. Es gibt genug festsitzende Vorurteile zu Polen.

 

 

 

 

Doch natürlich sind es im Besonderen die Mitreisenden, die Kinder, Mütter und Betreuer, welche uns immer neue Erlebnisse und Begegnungen schenken. Persönlich freute ich mich dieses Mal besonders über Pia.(Foto links) Sie fuhr von unserer Seite aus das zweite Mal mit. 2012 war sie noch Schülerin, aber heute ist sie Studentin für das Lehramt an der Grundschule, Sonderpädagogik. Bereits während der Fahrt erklärte uns Pia ihren Wunsch, bei uns im Förderkreis fest mitarbeiten zu wollen. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Gerade sie wurde dann eine ganz wichtige Bezugsperson für die Kinder uns sie wurde sofort in die Herzen vieler aufgenommen.

 

 

 

 

Auch gab es eine junge Frau namens Natascha, von der ich erzählen möchte. Sie ist die Tochter von Sascha Tkatschuk. Sascha war viele Jahre Betreuer und auch Koordinator der Erholungswochen von belarussischer Seite aus. Bei unserem ersten Besuch in Mogilev 1995 sangen uns seine beiden kleinen Töchter ein Lied zur Begrüßung vor. Es gibt sogar noch ein Bild davon. Heute ist die jüngere Tochter 27 Jahre alt und kam aus Moskau nach Berlin und wir nahmen sie mit nach Rabka. In Moskau unterrichtet sie an einer Schule im Fach Englisch. Somit konnten sich unsere zwei jungen Mitfahrerinnen auch gut verständigen und eine weitere Brücke sprachlich zu den Kindern und uns bauen.

 

 

 

 

Wir konnten wieder erfahren, wie wichtig die Arbeit des Förderkreises ist. Auch 31 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl ist Hilfe notwendig. Wir sollen im Namen aller Dankeschön sagen. Es sind unvergessliche Eindrücke, die bleiben. Diese Kinder und ihre zum Teil auch mitreisenden Mütter erholen sich deutlich in diesen Wochen mit gesundem Essen und guter Luft und ohne Sorgen.

Verknüpft war damit auch der Wunsch und die Hoffnung auf eine Weiterführung des Projektes, mit neuem Schwung(tuch).
Wir wollen unsere Kraft dafür einsetzen, für ein Rabka 2018

 

 


 

 

 

Thomas Müller Burdack

 
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Bericht aus Rabka 2016

 

 

 

 

Rabka Zdrόj ist ein Kurort, der im südöstlichen Teil von Polen liegt. Der Tschernobylkreis organisiert dort jedes Jahr eine Freizeit, die für die Kinder aus dem strahlenbetroffenen Gebiet Mogilow in Belarus stattfindet. Jedes Jahr nehmen andere Kinder an der Freizeit teil. Die Kinder, die dafür ausgewählt werden, kommen teilweise aus den untersten sozialen Schichten, wovon viele von ihnen noch niemals außerhalb ihres Wohnorts gewesen sind.

 

 

 

 

Zwei Wochen waren die Kinder unter der Aufsicht von 4 Mitarbeitern der belarussischen Partner bereits in Rabka, als unsere Gruppe von 8 Leuten dort ankam. In der letzten Woche wurde dann tagsüber mit den Kindern unter der Leitung von Birgit Müller-Burdack sehr viel gebastelt. Früher wurden den Kindern immer Geschenke mitgebracht, jetzt basteln sie sich ihre eigenen Geschenke selber. Darunter befanden sich z.B. eine bemalte Müslischüssel, ein Kerzenlichthalter in Form eines Fisches, der mit Mosaiksteinchen beklebt wurde, eine schicke Holzschachtel und weitere schöne Sachen. Dies hatte für die Kinder viel mehr persönlichen Wert erhalten, da bei der Gestaltung viel eigene Zeit, Kraft und vor allem die eigene Kreativität verlangt worden ist, wodurch es zu einem sehr schönen Erinnerungsstück werden konnte.

 

 

 

 

 

Vor dem Frühstück war immer Frühsport angesagt und es wurde ein paar Minuten später eine Andacht abgehalten, die die belarussischen Betreuer vorbereitet haben. Jeden Abend fanden dann unter der Leitung einer belarussischen Betreuerin verschiedene themenbezogene Aktionen statt.

 

 

 

 

Viele der Kinder sprachen bereits ein recht gutes Englisch, was die Kommunikation erheblich erleichterte, aber auch so stellte die Sprache kein großes Hindernis für das Miteinander dar. Die Kinder waren alle sehr herzlich und aufgeschlossen, die Arbeit mit ihnen zusammen bereitete mir sehr viel Freude. Bewundernswert für mich waren ihr Interesse und die Leidenschaft beim Basteln, die auch nach mehreren Stunden nicht zu ermüden schien. Auch die Zusammenarbeit mit den belarussischen Betreuern funktionierte sehr gut. Bei wichtigen Besprechungen wurden dann Maria Dzjubenka (eine belarussische Mitarbeiterin) oder Helena Druszcz für die Übersetzung hinzugezogen. Mich persönlich hat am meisten die Herzlichkeit der Kinder bewegt, die mich immer wieder gerne bei den abendlichen Aktionen in ihrem Kreis dabei haben wollten.

 

 

 

 

 

Viel Freude hatte ich auch dabei die Kinder beim Basteln zu unterstützen und auch mein „Job“ als Paparazzi mit vielen tollen Erinnerungsfotos war für mich ein sehr schönes Erlebnis.

 

 

 

 

 

Katharina Völker

 
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Vom „Herzkind“ zum Erholungswochen-Begleiter

 
     
„Dima arbeitet als Elektriker in einer Möbelfabrik, die für IKEA produziert. Er singt im Gemeindechor und spielt Gitarre. Im Mai 2014 wird er 23 Jahre alt. Er freut sich sehr, als Begleiter (zu den Erholungswochen) mit nach Rabka zu fahren. Seine Aufgaben in Rabka sind Morgengymnastik, Singen und Bibelunterricht (zusammen mit Mascha)“.

Diese Information bekamen wir vor einigen Tagen von Tatjana Sedina, der langjährigen belarussischen Leiterin der „Auslandsreisen zum Kennenlernen anderer Religionen und Kulturen“ (offizielle Bezeichnung der Erholungswochen für belarussische Kinder in Polen).

 
     

 Das Besondere daran ist, dass Dima (Dmitri Koshevnikov) das 1. belarussische Kind von 50 weiteren war, das mit Hilfe Eurer/Ihrer Spenden in der polnischen Universitätskinderklinik in Kraków erfolgreich an einer Herzfehlbildung operiert wurde. (Bild links – Dima 1997 nach der Herzoperation).
Er konnte leben und heranwachsen. Und dies in einer Familie mit 6 Söhnen, deren Mutter kurz nach seiner Operation an Krebs starb. Nachdem der Vater wieder geheiratet hatte und zwei weitere Geschwister geboren wurden, starb er selbst an Krebs und die Mutter versorgt nun die Familie allein.

 
     
Vor 10 Jahren war Dima eines von 28 Erholungswochenkindern im polnischen Kinderkurort Rabka Zdroj, die sich dort ebenfalls mit dem Geld gebefreudiger Spender für 25 Tage in sauberer Luft, bei unverstrahlter Nahrung, liebevoller und kreativer Betreuung und bei Bedarf vorhandener medizinisch-therapeutischer Versorgung erholen konnten. Diesen Bereich unserer Förderkreisarbeit gibt es seit 23 Jahren. Von Ärzten wird immer wieder die stabilisierende und anhaltende Wirkung dieser Aufenthalte auf die Kinder hervorgehoben. (Bild links - Dima im Vordergrund 2004 in Rabka vor Heim „Stella“)  
     
  Die diesjährige Aufgabe (siehe oben) wird ihn fordern. Die Erholungswochen 2014 finden vom 7.-30. Juni in Rabka statt. Unsere deutsche Gruppe wird dort vom 14.-21. Juni mit Kindern und BetreuerInnen zusammenleben und ist wie stets gespannt auf gemeinsames kreatives Tun, Singen, Wandern und die im Tagesablauf enthaltenen geistlichen Impulse.
Nicht ganz nebenbei heißt das, wir sind auch 2014 dankbar für Spenden.!!!
 
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letzte aktualisierung:

16.12.2017 Sie finden uns auch unter www.spendenportal.de

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